Wie Griechenland eine 650-Millionen-Euro-Wasserbatterie 285 Meter hoch in die Berge baut – und es ist bereits zu spät

Wie Griechenland eine 650-Millionen-Euro-Wasserbatterie 285 Meter hoch in die Berge baut – und es ist bereits zu spät

In den Bergen von Amfilochia im Westen Griechenlands entsteht ein „Wasserbatterie“-Projekt – ein Pumpspeicherkraftwerk – mit Investitionskosten von 650 Millionen Euro. Geplant ist, Wasser in ein 285 Meter höher gelegenes Bergreservoir zu pumpen, um überschüssigen Solarstrom in Zeiten geringer Nachfrage zu speichern und bei Spitzenlast wieder freizusetzen. Das Projekt gilt als Schlüsselbaustein der griechischen Energiewende, doch der Zeitplan hat sich bereits verzögert – Kostendruck und technische Herausforderungen belasten das Vorhaben. Die Einführung nimmt dieses „Wasser, das den Berg hinaufsteigt“ zum Ausgangspunkt und erläutert, wie Pumpspeicher die Schwankungen erneuerbarer Energien ausgleichen können, warum man sich für einen Standort im Gebirge entschieden hat und welche realen Hindernisse hinter den Verzögerungen stecken. Geeignet für alle, die sich für europäische grüne Infrastruktur, Energiespeichertechnologien und das Management großer Bauprojekte interessieren – ebenso für Einsteiger, die das Prinzip der „Wasserbatterie“ schnell verstehen möchten. Es empfiehlt sich, zunächst die Grundbegriffe der Abregelung von Solarstrom und des Netzlastausgleichs kennenzulernen und sich dann die Projektaufnahmen und Experteninterviews anzusehen – so lässt sich die strategische Bedeutung dieses Vorhabens leichter erfassen. Die Gesamtdauer ist unbekannt; die ersten zehn Minuten mit Standortwahl und Funktionsweise lassen sich bevorzugt ansehen, bevor man tiefer in die Details einsteigt.

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